LKW’s quetschen sich durch die Hauptstraße Raumbachs …

img-20170105-wa0001IMG_4235 Begegnungsverkehr LKW/LKW Platzbedarf 6,00 m; Straßenbreite 4,15 m. Trotz Spiegel einklappen muss der zweite LKW, sogar der folgende PKW auf den Bürgersteig ausweichen. Rückzugsraum für Fußgänger gibt es nicht und wird es nie geben!

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LKW-Breite 3,00 m, Straßenbreite 4,15 m. Begegnungsverkehr muss auf den Bürgersteig ausweichen. Rückzugsraum für Fußgänger gibt es nicht und wird es nie geben!

DSC_2968DSC_2969Platzbedarf für den Begegnungsverkehr Bus/LKW 5,90 m (=2,90+3,00 m); Straßenbreite inclusive Bürgersteig  5,70 m – Rückzugsraum für Fußgänger gibt es nicht und wird es nie geben!

  IMG_4243 IMG_4244 Straßenbreite in der Kurve 4,15 m, LKW 3,00 m breit; Begegnungsverkehr LKW/LKW oder LKW/PKW nicht möglich. Eine Rückzugsmöglichkeit für Fußgänger gibt es nicht und wird es nie geben!

IMG_4245IMG_4247 Straßenbreite 4,15 m, kein ausreichender Bürgersteig. Kein Begegnungsverkehr möglich, Fußgänger schutzlos. Eine Rückzugsmöglichkeit gibt es nicht und wird es nie geben!

An vielen Stellen in Raumbach ist Begegnungsverkehr nur unter Mitbenutzung der Bürgersteige (wenn vorhanden) möglich. Daran wird sich auch nichts ändern, wenn an einer einzigen anderen Stelle die Straßenbreite auf über 6,00 Meter aufgeweitet werden sollte. Eines wird sich aber doch ändern: Nach der Aufweitung werden immer mehr LKW’s kommen und auch der Begegnungsverkehr an all den anderen Stellen und auf unseren Bürgersteigen wird mehr werden. Und weiterhin wird es an diesen Stellen für Fußgänger nie eine Rückzugsmöglichkeit geben!

Bürgeriniative übergibt Bürgerbegehren an Gemeindevertretung

Der Raumbacher Ortsgemeinderat hat in der Sitzung am 28.10.2016 gegen den Willen eines Großteils der Bürger (62%) grünes Licht für den Abriss des Engpasses an der Hauptstraße 25 gegeben. Verbunden ist dies mit einer Aufweitung der Fahrbahn der Ortsstraße (L376). Viele Mitbürger befürchten nun einen weiteren Anstieg des jetzt schon zu hohen Schwerlast- und Durchgangsverkehrs mit weitreichenden, in ihrer Tragweite nicht absehbaren negativen Folgen für unsere Gemeinde. „25 Meter vermeintliche Sicherheit gegen 1000 Meter wachsende Gefährdung auf Bürgersteigen, die zu schmal oder gar nicht vorhanden sind?“  fragte sich die Bürgerinitiative und will sich wehren.  Aber wie kann man sich als Bürger gegen eine offensichtliche Fehlentscheidung wehren? Der entscheidende Hinweis kam vom Verbandsbürgermeister persönlich während einer Bürgerversammlung und danach im Rahmen eines Fernsehinterviews des SWR Fernsehens, wo er auf die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten, hinwies. Dies wurde schließlich in Angriff genommen und auch umgesetzt. Der §17a der Gemeindeordnung sieht für solche Fälle ein Bürgerbegehren vor, dessen Ziel es ist, einen Bürgerentscheid zu erreichen, bei dem der Wille der Bürger über den des Gemeinderates gestellt wird.  „Sind Sie gegen die Beseitigung des innerörtlichen Engpasses mit Aufweitung der Fahrbahn an der L376 in Höhe des Anwesens Krauß (Hauptstraße 25)? Diese Frage soll nun auf Betreiben der Bürgerinitiative allen Raumbacher Bürgern in geheimer Wahl gestellt werden. Jeder wahlberechtigte Mitbürger Raumbachs soll frei entscheiden können, ob er die Ursprünglichkeit seiner Heimatgemeinde erhalten will. Das Bürgerbegehren wurde heute offiziell von Vertretern der Bürgerinitiative an die Gemeindevertretung mit der Bitte um Umsetzung eines Bürgerentscheides übergeben. Über den Fortgang halten wir Sie an dieser Stelle auf dem Laufenden. Wir wollen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, die Ursprünglichkeit unserer Gemeinde zu erhalten und dafür kämpfen, dass unsere enge Ortsdurchfahrt künftig für den Schwerlastverkehr gesperrt wird. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung! Jeder Einzelne kann mir seinem Votum dazu beitragen, dass wir dieses Ziel erreichen! Zum Wohle aller Mitbürger!

Bürgeriniative Raumbacher Bürger gegen eine Aufweitung des Engpasses