Raumbacher Bürger beantragen Eigentums-Rückübertragung des historischen Wasserhäuschens

Der zwischenzeitlich erkrankte Ortsbürgermeister Reimund Ellrich stellte in der Gemeinderatssitzung am 15. März 2018 der Gemeinde seinen Wunsch vor, das denkmalgeschützte Wasserhäuschen an Ort und Stelle erhalten zu wollen.

Diesem Gedanken konnten sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger sofort anschließen, die sich bisher darum bemühten, das alte Wasserhäuschen in das Freilichtmuseum Bad Sobernheim zu transportieren.

Entgegen einer Pressemitteilung hatte man im Museum sehr wohl Interesse an dem alten Wasserhochbehälter, der noch die originale Ausstattung vom Ende der 20er Jahre beinhaltet. Vielmehr war es so, dass aktuell die Haushalts- und Budgetplanungen keinen Raum ließen, den Umzug des Wasserhäuschens kurzfristig zu realisieren.

Eine Zwischenlagerung der Teile nach dem scheinbar unvermeidlichen Abbruch war vorgesehen.

Nach der Anregung des Ortsbürgermeisters Ellrich hat die verantwortliche Behörde, die die Straßenbaumaßnahme zwischen Abtweiler und Raumbach plant, festgestellt, dass das Wasserhäuschen standsicher ist und der Straßenbaumaßnahme nicht im Weg steht.

Lediglich der alte Treppenaufgang mit dem Geländer musste weichen.

Die Denkmalschutzbehörde freut sich auch über diese neue Entwicklung und die Möglichkeit des Erhalts vor Ort, zumal bisher keine Abbruchgenehmigung erteilt wurde.

Mit der Rückübertragung des Eigentums an dem alten Wasserhochbehälter, fast 90 Jahre nach der Errichtung, könnte Raumbach wieder ein Stück seiner eigenen Geschichte zurückerhalten, für das bei der Erbauung Ende der 20er Jahre die Vorfahren der heutigen Bewohner viel Geld zur Finanzierung der ersten zentralen Wasserversorgung im Dorf aufwenden mussten.

Den Einwohner-Antrag im Original finden Sie unter unserer Rubrik „Informationen“