Der Alltag hat uns wieder!

Die Sanierung der L376 zwischen Raumbach und Abtweiler ist abgeschlossen,
der Verkehr rollt wieder. Die Beseitigung der Engstelle am Haus Krauß hat,
soviel kann man bereits nach 4 Tagen sagen, keine wirkliche Verbesserung
gebracht. Im Gegenteil, jetzt kommen immer mehr und fahren nicht nur die
Straßen, sondern auch unsere Bürgersteige platt (deren spätere Reparatur
wir Bürger dann wieder zu bezahlen haben!). Der immer stärker werdende Begegnungsverkehr bringt zunehmend mehr Gefahren für die Verkehrsteil-
nehmer, insbesondere die Fußgänger. Soviel zur Weitsicht unserer Amtsträger,
die mit ihrer Entscheidung dem wachsenden Verkehr Tür und Tor geöffnet
haben.
In diesem Monat wird ein neuer Gemeinderat gewählt. Jetzt haben es die
Raumbacher Bürger selbst in der Hand. Es ist höchste Zeit, umzudenken!

Gemeinderatswahl 2019

Wie bereits angekündigt wurde nun am 25. März 2019 im Gemeindehaus Raumbach aus den Reihen der Bürgeriniative Raumbacher Bürger eine Kandidatenliste für die bevorstehende Gemeinderatswahl aufgestellt. In demokratischer Abstimmung wurden nachstehende Raumbacher Bürger nominiert:

  1. Jürgen Soffel (auch Kandidat zum Ortsbürgermeister)
  2. Thomas Ellrich
  3. Katharina Matza-Bleisinger
  4. Andreas Mohr
  5. Corinna Janßen
  6. Monika Mieck
  7. Christian Schlich
  8. Annerose Lieser
  9. Gerhard Soffel
  10. Alfons Paul
  11. Sandra Ellrich
  12. Margot Winkler
  13. Jonas Bleisinger
  14. Klaus Dinstühler
  15. Wolfgang Grimm


Von links nach rechts: Jonas Bleisinger, Sandra Ellrich, Corinna Janßen, Katharina Matza-Bleisinger, Wolfgang Grimm, Christian Schlich, Annerose Lieser, Gerhard Soffel, Monika Mieck, Jürgen Soffel, Margot Winkler, Klaus Dinstühler, Thomas Ellrich. Es fehlen: Andreas Mohr und Alfons Paul.

Wir wünschen den Kandidaten eine erfolgreiche Wahl!

Baubeginn Aufweitung Engpass März 2019  –   Gemeinderatswahl Mai 2019

Liebe Raumbacherinnen und Raumbacher,

seit Juli 2016 hat sich eine Bürgerinitiative im Dorf formiert, um die Aufweitung des sogenannten Engpasses zu verhindern. Die Vorschläge, die die BI zur Sicherheit am Engpass gemacht hatte, wurden nicht berücksichtigt. Vielmehr mussten die Raumbacher erfahren, dass die Mehrheit des Gemeinderates die Bürgerproteste ignoriert hat.
Wir rufen in Erinnerung, dass sich 2/3 der wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger durch ihre Unterschrift gegen eine Aufweitung der Engstelle ausgesprochen haben.

Jetzt steht der Baubeginn dieser Maßnahme kurz bevor. Das werden die Raumbacher kritisch verfolgen, denn einen Teil der Baukosten müssen wir über wiederkehrende Beiträge bezahlen. Gegenüber den ursprünglich geschätzten Kosten wurden den Bürgern zuletzt weitaus höhere Baukosten mitgeteilt. Wie hoch die Kosten nach Abschluss der Maßnahme festgestellt werden, bleibt abzuwarten. Die Bürger werden auf jeden Fall ihren Anteil der Straßenausbaubeiträge zahlen müssen – auch dafür, dass der Verkehr, insbesondere der Schwerlastverkehr, möglicherweise mit stärkerer Belastung fließen wird.

Aktuell wird in Rheinland-Pfalz und bundesweit über Parteigrenzen hinweg über die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen diskutiert. Einige Bundesländer haben diese Beiträge bereits abgeschafft. Es bleibt zu hoffen, dass Rheinland-Pfalz sich auch für die Abschaffung von Straßenausbaubeiträgen entscheidet. Für die Gemeinde Raumbach wird diese Entscheidung zu spät kommen. Vermutlich hätte der Gemeinderat durch ein mutiges Verschieben der Baumaßnahme den Raumbachern die Umlage der Kosten ersparen können. Schon jetzt machen wir darauf aufmerksam, dass nach Vorliegen der Kostenbescheide eine rechtliche Überprüfung der Zusammensetzung der Baukosten ratsam ist.

Liebe Raumbacher Bürgerinnen und Bürger,

am 26. Mai 2019 ist ein neuer Gemeinderat zu wählen. Viele haben uns angesprochen, uns zur Wahl zu stellen. Wir werden Verantwortung übernehmen und treten mit mehreren Kandidatinnen und Kandidaten bei der Gemeinderatswahl an. Unser Heimatdorf Raumbach braucht frischen Wind in der Gemeindepolitik. Jeder kann dazu beitragen, dass sich die Zusammensetzung des zukünftigen Gemeinderates verändert. Jetzt gilt es, für Veränderungen in der Gemeindepolitik zu sorgen. Wer sich zur Wahl für den Gemeinderat in unserer Wählergruppe aufstellen lassen möchte, kann sich herzlich gerne mit uns in Verbindung setzen.

Am 25. März 2019 findet im Gemeindehaus Raumbach eine Wahlberechtigtenversammlung statt, in der es dann zur Aufstellung des Wahlvorschlages kommt. Aus den Reihen der Bürgerinitiative und deren Anhänger wird sich eine neue Wählergruppe bilden, denn uns geht es um Raumbach – Unsere Heimat.

 Die Bürgerinitiative Raumbacher Bürger

 Für mehr Bürgerwillen in Raumbach!

Jahreswechsel

 

 

 

 

 

 

 

Liebe Raumbacher Bürgerinnen und Bürger,
liebe Freunde und Unterstützer der BI,

noch gibt es den Engpass, der in den vergangenen Jahren  einen noch stärker zunehmenden Schwerlastverkehr  verhinderte und uns zumindest an dieser Stelle ein langsames, angepasstes Fahren garantierte.

Im Frühjahr, so inzwischen die Planung, wird nun die Aufweitung erfolgen.

Leider ist es uns nicht gelungen, eine andere Lösung mit den Verantwortlichen zu erreichen. Es war der vielzitierte Kampf gegen Windmühlen.

Dennoch, wir Bürger dürfen uns nicht alles gefallen lassen, wir müssen aufstehen, für die gute Sache eintreten und Gesicht zeigen.

Wir lassen uns nicht entmutigen und würden uns wünschen, dass auch Sie sich gemeinsam mit uns einsetzen für das, wofür wir alle stehen:
                         Eine lebenswerte Zukunft in einem liebenswürdigen Raumbach!

Wir sind davon überzeugt, dass wir durch unser Aufbegehren bei den politisch Verantwortlichen auf Kommunal- wie auch auf Landesebene eine Sensibilisierung für uns Straßendorfeinwohner erreichen konnten.

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Nun aber wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest, genießen Sie eine besinnliche Zeit und starten Sie mit viel Glück und Freude ins Neue Jahr 2019!

Ihre
Bürgeriniative Raumbacher Bürger

 

 

Einwohnerversammlung

Am 18. Oktober fand nun die überfällige Einwohnerversammlung im Gemeindehaus in Raumbach statt. Beigeordneter Thunig begrüßte die Herren Wagner und Erdinc vom Landesbetriebes Mobilität, die die zahlreich erschienenen Raumbacher Bürger im Detail über die geplanten Maßnahmen des neuen Verkehrskonzeptes informierten. Nicht alle vorgestellten Maßnahmen blieben ohne Einwände aus der Zuhörerschaft. Die Kostenexplosion um 115%  auf über 98.000 EUR versuchte man mit Preiserhöhungen, Änderungen bzw. zusätzlichen Maßnahmen im Leistungsumfang zu rechtfertigen. Die genannten Zahlen muss man wohl nach wie vor als reine Kostenschätzungen ansehen, denn nach eigenen Angaben wird der LBM erst im November 2018 mit den Ausschreibungen der geplanten Arbeiten beginnen. Mit der Umsetzung des Verkehrskonzeptes und der Aufweitung des Engpasses ist nach neuesten Schätzungen nicht vor Frühjahr 2019 zu rechnen.
Bauamtsleiter Klemm informierte im Anschluss die Zuhörer über die Abrechnungs-Möglichkeiten. Der Gemeinderat muss nun entscheiden, ob die Baumaßnahmen über Einmalzahlungen der Hauptstraßen-Anlieger oder nach einer möglichen Umstellung auf wiederkehrende Beiträge von allen Raumbacher Grundstückseigentümern zu tragen sind.
Am Ende der Versammlung verlas Ratsmitglied Himmen eine Erklärung, in der er sein Gemeinderatsmandat niederlegte. Hierin bezog er auch das Mandat des Ratsmitglieds Leyendecker mit ein.

 

Endlich Einwohnerversammlung! Jetzt geht’s an unsere Geldbeutel!

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde transparent, dass sich der Kostenanteil der Gemeinde für die geplante Engpass-Aufweitung sowie das angedachte innerörtliche Verkehrskonzept um 115% (von ursprünglich 46.000 auf aktuell über 98.000 EUR) extrem verteuern wird. Und das scheint nicht das Ende der Fahnenstange zu sein, denn bisher wurde mit den  Arbeiten noch nicht einmal begonnen. Wirklich klar ist nur, dass ein großer Teil auf die Raumbacher Bürgerinnen und Bürger verteilt werden soll.

Nach welchem Schlüssel werden diese Kosten umgelegt? Zahlen alle Bürger oder nur die Anlieger? Gibt es noch Möglichkeiten zur Kostenreduzierung? Können die Kosten noch weiter steigen? Was bekommen wir für unser Geld? Wird es durch die angedachten Maßnahmen wirklich sicherer auf unserer Durchgangsstraße? Droht uns jetzt noch stärkerer Verkehr? Schafft das Land nicht gerade jetzt mit dem großzügigen Ausbau der L376 und der Engpass-Aufweitung die besten Voraussetzungen dafür? Gibt es noch Möglichkeiten, die uns drohende Verkehrsflut zu reduzieren?
All dies sind Fragen, denen sich unsere Gemeindevertreter nun stellen müssen.

Die von der BI lange geforderte und längst überfällige Einwohnerversammlung soll nun am 18. Oktober 2018 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus stattfinden.

Raumbacher Bürgerinnen und Bürger! Nutzt diese letzte Gelegenheit! Stellt Eure Fragen! Teilt Eure Bedenken mit! Danach ist nichts mehr zu ändern!

 

 

Überfällige Einwohnerversammlung zum geplanten Engpassausbau und Vorstellen der Ausbauvereinbarung mit endgültigem Verkehrskonzept

Liebe Raumbacherinnen und Raumbacher,

wir rufen ins Gedächtnis:

Bereits am 27.4.17 hat der Gemeinderat mit dem Landesbetrieb Mobilität (LBM)
Bad Kreuznach eine neue Ausbauvereinbarung geschlossen. Die Bürgerinitiative (BI) hatte den Gemeinderat gebeten, diese in einer Infoveranstaltung am 26.5.17 den Bürgerinnen und Bürgern vorzustellen.

Seitens des Bürgermeisters wurde den Vertretern der BI schriftlich mitgeteilt, dass er und der Gemeinderat nicht an der Infoveranstaltung teilnehmen werden, aber direkt nach Abschluss des schwebenden Gerichtsverfahrens zu einer ordentlichen Einwohnerversammlung einladen und allumfassend die Bürgerschaft informieren werden.

Das Verfahren ist seit einem Jahr beendet – eine Einladung bis heute nicht erfolgt.

In der Gemeinderatssitzung am 18.06.2018 haben Vertreter der Bürgerinitiative wiederholt erinnert und um eine Einwohnerversammlung seitens des Gemeinderates gebeten.

Viele Fragen sind offen und bedürfen einer Beantwortung:

  • Wie sieht die geänderte neue Ausbauvereinbarung mit dem LBM aus?
  • Wie sieht das Verkehrskonzept, das mit dem Ausbau einhergeht nun aus?
  • Was hat das Standsicherheitsgutachten der Stützmauer „Auf dem Hügel“ ergeben?
  • Welche Kosten haben die Bürger zu tragen?

In absehbarer Zeit soll mit dem Abriss des Hauses Hauptstraße 25 begonnen werden, so war es der Presse am 7.6.18 zu entnehmen. Von einem Überdenken der Ausbauvereinbarung ist längst keine Rede mehr. Beigeordneter Thunig hatte in einer Einwohnerversammlung den Bürgern zugesagt, den Ausbau neu zu überdenken, wenn sich die Kosten erhöhen würden.

Von welchen Kosten und von welcher Kostenverteilung sprechen wir nun hier? Welche Kosten kommen auf uns Bürger zu?

Die BI appelliert an den Rat, für Transparenz zu sorgen und seine Bürgerinnen und Bürger nun endlich „mitzunehmen“ und zu informieren!

 

 

 

 

 

Raumbacher Bürger beantragen Eigentums-Rückübertragung des historischen Wasserhäuschens

Der zwischenzeitlich erkrankte Ortsbürgermeister Reimund Ellrich stellte in der Gemeinderatssitzung am 15. März 2018 der Gemeinde seinen Wunsch vor, das denkmalgeschützte Wasserhäuschen an Ort und Stelle erhalten zu wollen.

Diesem Gedanken konnten sich die interessierten Bürgerinnen und Bürger sofort anschließen, die sich bisher darum bemühten, das alte Wasserhäuschen in das Freilichtmuseum Bad Sobernheim zu transportieren.

Entgegen einer Pressemitteilung hatte man im Museum sehr wohl Interesse an dem alten Wasserhochbehälter, der noch die originale Ausstattung vom Ende der 20er Jahre beinhaltet. Vielmehr war es so, dass aktuell die Haushalts- und Budgetplanungen keinen Raum ließen, den Umzug des Wasserhäuschens kurzfristig zu realisieren.

Eine Zwischenlagerung der Teile nach dem scheinbar unvermeidlichen Abbruch war vorgesehen.

Nach der Anregung des Ortsbürgermeisters Ellrich hat die verantwortliche Behörde, die die Straßenbaumaßnahme zwischen Abtweiler und Raumbach plant, festgestellt, dass das Wasserhäuschen standsicher ist und der Straßenbaumaßnahme nicht im Weg steht.

Lediglich der alte Treppenaufgang mit dem Geländer musste weichen.

Die Denkmalschutzbehörde freut sich auch über diese neue Entwicklung und die Möglichkeit des Erhalts vor Ort, zumal bisher keine Abbruchgenehmigung erteilt wurde.

Mit der Rückübertragung des Eigentums an dem alten Wasserhochbehälter, fast 90 Jahre nach der Errichtung, könnte Raumbach wieder ein Stück seiner eigenen Geschichte zurückerhalten, für das bei der Erbauung Ende der 20er Jahre die Vorfahren der heutigen Bewohner viel Geld zur Finanzierung der ersten zentralen Wasserversorgung im Dorf aufwenden mussten.

Den Einwohner-Antrag im Original finden Sie unter unserer Rubrik „Informationen“

 

Altes Wasserhäuschen ins Freilichtmuseum?

So titelt der Öffentliche Anzeiger am 9. März 2018.
Im Rahmen des Ausbaues der Landesstraße 376, Teilstück Abtweiler/Raumbach soll das historische Wasserhäuschen von 1931 weichen, damit die Straße in der gewünschten Breite ausgebaut werden kann. Der Wunsch und die Bemühungen Raumbacher Bürger, das Bauwerk als Denkmal und Wasserentnahmestelle für eventuelle Brandfälle zu erhalten, wurden nicht erhört. Durch unermüdliche Bemühungen konnte jetzt aber eine Gruppe Raumbacher interessierter Bürger, allen voran Jürgen Soffel, erreichen, dass eine Translozierung des historischen Gebäudes ins Freilichtmuseum Bad Sobernheim in greifbare Nähe gerückt ist. Landrätin Bettina Dickes (Vorsitzende des Stiftungsrates Freilichtmuseum), Monika Ebers (Museumspädagogin des Freilichtmuseums), die Landesdenkmalpflege, Rolf Kehl (Freundeskreis Freilichtmuseum), Gerold Haas (Landesbetrieb Mobilität) und Dietmar Kron (VG-Bürgermeister Meisenheim) stehen dem Ansinnen positiv gegenüber, allerdings dürften der Verbandsgemeinde dadurch keine Kosten entstehen. Die Firma Schneider-Bau in Merxheim wäre bereit und hat die technische Erfahrung, ein solches Projekt umzusetzen. Jetzt gilt es, die Finanzierung sicherzustellen.